Die Weiterentwicklung

Fazit im Versand: Bei den meisten Annahmestellen werden die Sendungen genommen. Lediglich in der grünen Fahrradstadt Freiburg hat ein Mitarbeiter in einem DHL Shop die Annahme verweigert, wegen des „unbekannten Materials“. Zu seiner Verteidigung muss ich sagen, dass er angeboten hat, eine Hotline anzurufen, die allerdings war zu der frühen Zeit noch nicht besetzt und ich wollte weder warten noch erneut hinfahren, zumal ich bereits 2 Annahmestellen hatte, wo sie mit Begeisterung und Freude angenommen wurden.

Die Laufzeiten der Sendungen sind sehr unterschiedlich. Einige sind am Folgetag da, andere sind über eine Woche unterwegs.

Die Sendung, die einmal nicht angenommen wurde, dann aber trotzdem unversehrt ankam

Mit dem Annahmeproblemkind sollte der erste Testlauf für die erneute Verwendung stattfinden. Dieser scheiterte im ersten Versuch leider, weil der Adressaufkleber abgerissen war, trotzdem konnte die Sendung ordnungsgemäß zurück an den Absender gehen.

Probleme die sich aufzeigen

Das Verschließen und öffnen ist zu umständlich, wenn sich die Versandtaschen durchsetzen sollen. Abhilfe wurde hier geschaffen indem selbstklebende Klettverschlüsse eingeklebt wurden. Damit ist auch der Versand als Warensendung möglich geworden. Die ersten Sendungen kamen auch bei den Rudelmitgliedern an.

Die Adressaufkleber haften nur gut, wenn man sie drauf klebt, bevor die Taschen befüllt werden. Das ist in Firmen die Waren versenden kaum praktikabel. Der Test ob normale Etiketten ebenso gut kleben wie die von DHL muss auch noch erst gemacht werden. Erste Idee hierfür ist jedoch das Aufbringen eines Stärkefolienfeldes, wo Aufkleber einfach besser drauf haften.

Päckchen müssen eckig sein – laut DHL. Bisher wurden die Sendungen auch als Päckchen angenommen und sind auch angekommen. Aber das hing schon damit zusammen, dass die Mitarbeiter die das angenommen haben, begeistert von der Idee sind. Nicht alles soll ja leicht zu öffnen sein und dann wird es problematisch mit dem Versand als Päckchen.

Warensendungen müssen leicht durch die Post zu öffnen sein und auch wieder verschlossen werden können. Klettverschluss ist teuer. Wenn die Produktion der Versandtaschen zu teuer wird, wird sie sich auf Dauer nicht durchsetzen. Und damit wäre die Idee schon gestorben bevor sie richtig gelebt hat. Hier muss ein kostengünstiges Verfahren her, welches auch bei Großversendern praktikabel ist und in der Herstellung nicht zu aufwendig.